Baden-Württemberg

Luftverschmutzung in baden-württembergischen Innenstädten gesunken

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Die Luftverschmutzung in den baden-württembergischen Städten ist weiter gesunken. Das zeigen Messergebnisse, die die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) am Montag veröffentlich hat. Demnach ist die Stickoxidbelastung (NO2) in den Innenstädten im Land im ersten Halbjahr 2021 zurückgegangen: Beispielsweise lag sie am ehemaligen Hotspot, dem Stuttgarter Neckartor, bei durchschnittlich 36 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft - halb so viel wie vor fünf Jahren. Der Stickoxid-Grenzwert in der EU liegt bei 40 Mikrogramm. Er wird nur noch an der Messstelle Ludwigsburg Schlossstraße mit 46 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft überschritten, am Stuttgarter Pragsattel und in der Talstraße liegen die Messungen gerade noch darunter. An den kritischen Stellen in Reutlingen, Tübingen und Heilbronn sind die Werte deutlich unterhalb der Grenze. Dass die Stickoxid-Belastung zurückgegangen ist, sei zum einen auf weniger Autoverkehr in den Städten in der Corona-Pandemie zurückzuführen, zum anderen auf lokale Maßnahmen wie Tempo 40, Fahrverbote oder Luftfilter, so Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne).

Umwelt Weniger Feinstaub und Stickoxid: Unsere Luft ist sauberer

Die Luft in den Städten ist 2020 deutlich besser geworden. Das geht aus einer Auswertung des Umweltbundesamtes hervor. Beim Feinstaub gab es die niedrigsten Werte seit Beginn der Messung Ende der 90er-Jahre. Auch die Belastung mit Stickstoffdioxid ist zurückgegangen.  mehr...

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