STAND

Die Versicherungswirtschaft warnt: In Baden-Württemberg sind 15 Prozent der Wohngebäude bei Starkregen besonders bedroht. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat am Montag eine Klassifizierung vorgestellt, wonach in Baden-Württemberg mehr als jedes sechste Wohnhaus bei Starkregen gefährdet ist - und damit in die höchste Gefährdungsklasse fällt. Im Vergleich mit den anderen Bundesländern liegt Baden-Württemberg damit auf Rang vier nach Thüringen, Sachsen und Rheinland-Pfalz. Innerhalb Baden-Württembergs gibt es dabei starke Unterschiede: So hat der Main-Tauber-Kreis mit 29 Prozent den höchsten Anteil gefährdeter Wohngebäude, die Stadt Mannheim mit drei Prozent den niedrigsten. "Neben der Intensität des Regens hat die Lage eines Gebäudes einen entscheidenden Einfluss auf das Ausmaß von Starkregenschäden", so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Das geringste Risiko haben demnach Häuser auf Hügeln oder im oberen Bereich von Hängen. Besonders hoch ist das Risiko dagegen bei Gebäuden in Tälern oder in der Nähe von Bächen.

STAND
AUTOR/IN