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Nach einem Gewaltaufruf bei einer Demonstration in Mainz ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz gegen den Abgeordneten des baden-württembergischen Landtages, Stefan Räpple. Der Politiker, der noch zur AfD-Fraktion gehört, steht im Verdacht, öffentlich zu einer Straftat aufgefordert zu haben. Die Immunität des Abgeordneten sei am Dienstag aufgehoben worden, sagte Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer. Die Behörde aus Koblenz ist zuständig, weil eine extremistische Straftat im Raum steht. Räpple zeigte sich am Mittwoch überrascht von dem Vorwurf und kündigte an, sich mit seinem Rechtsanwalt zu beraten. Räpple hatte Ende September auf einer Demonstration in Mainz zum gewaltsamen Umsturz der Regierung aufgerufen. Die baden-württembergische AfD-Fraktion hatte daraufhin angekündigt, ihn mit sofortiger Wirkung aus der Fraktion auszuschließen. Unklar bleibt, wieso der Abgeordnete auch vier Wochen später noch in der Fraktion als Mitglied gelistet ist. Die Fraktion wartet nach Angaben eines Sprechers auf eine schriftliche Erklärung Räpples, der zumindest nicht mehr Mitglied der Partei ist.

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