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Modellunternehmen in ganz Baden-Württemberg sollen in den nächsten Wochen das Impfen in Betrieben erproben. Bei einem Spitzengespräch haben die Beteiligten geregelt, wie das organisiert werden soll.

Betriebe in Baden-Württemberg sollen künftig fester Bestandteil der Corona-Impfkampagne sein. Das ergab ein Spitzengespräch, zu dem das baden-württembergische Sozialministerium Wirtschaftsverbände sowie Betriebs- und Werksärzte geladen hatte.

Modellversuche in zwölf Regionen in Baden-Württemberg

In verschiedenen Modellversuchen gehe es bislang darum, die Fallstricke beim Impfen in Betrieben zu definieren. Man habe hierfür repräsentative Unternehmen aus den zwölf Regionen des Landes nach ihrer Größe ausgesucht. Betriebe ab 250 Mitarbeitern würden in den nächsten Wochen erproben, wie die Impfungen im eigenen Werk vonstatten gehen können, so der Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, Johannes Schmalzl, gegenüber dem SWR.

Meldung an Robert-Koch-Institut ein Bürokratieaufwand

Laut Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte testet man auch ein EDV-Meldesystem an das Robert-Koch-Institut. Davon versprechen sich die Betriebsärzte Erleichterungen bei der Bürokratie. Noch müsse geklärt werden, wer den Impfstoff an die Betriebe liefere. In der Modellphase werden die Impfzentren des Landes den Impfstoff zur Verfügung stellen, doch langfristig, so der Wunsch des Sozialministeriums, sollen die Betriebsärzte vom Pharmagroßhandel beliefert werden.

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Regelmäßige Corona-Impfungen noch lange notwendig

Man sei sich im Blick auf die Zukunft schließlich einig gewesen, dass die Impfzentren im Betrieb langfristig zu teuer seien. Regelmäßige Corona-Impfungen würden aber noch lange nötig sein.

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