Schröder darf in der SPD bleiben

Kreisverband Heidelberg verzichtet auf Berufung

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Der SPD-Kreisverband Heidelberg verzichtet auf eine Berufung gegen die Entscheidung der Schiedskommission, dass Altkanzler Schröder in der Partei bleiben darf.

Die SPD-Schiedskommission hatte Anfang August entschieden, dass der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder trotz seiner Nähe zum russischen Machthaber Wladimir Putin nicht aus der Partei ausgeschlossen wird. Der Heidelberger SPD-Kreisverband hatte den Ausschluss als einer von mehreren Kreisverbänden beantragt.

Der Vize-Chef der SPD in Heidelberg, Tim Tugendhat, sagte am Donnerstag, es gebe keine Chance mehr für einen Ausschluss des Altkanzlers. Denn er habe sein Engagement in russischen Firmen eingestellt. Wenn Schröder jetzt der Partei etwas Gutes tun wolle, sollte er sie freiwillig verlassen, so Tugendhat. 

Neben dem Kreisverband Heidelberg verzichten auch die Ortsvereine Lauchringen (Kreis Waldshut) und Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) auf eine Berufung. Aus Baden-Württemberg nimmt dies nur der Ortsverein Leutenbach (Rems-Murr-Kreis) wahr.

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