Polizeiautos stehen am Straßenrand (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa, Philipp von Ditfurth)

Ländervertretungen und systemrelevante Infrastruktur

Krieg in der Ukraine: Sicherheitsbehörden in BW erhöhen Vorkehrungen

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Der Krieg in der Ukraine alarmiert auch die baden-württembergischen Sicherheitsbehörden. Im Fokus stehen Ländervertretungen. IT-Experten haben mögliche Cyberangriffe im Blick.

Die Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg haben aufgrund des Kriegs in der Ukraine ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Die Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt stünden bereits seit Verschärfung der Lage im ständigen Fokus der polizeilichen Sicherheitsbehörden von Bund und Land, teilte ein Sprecher des Innenministeriums in Stuttgart mit.

Ländervertretungen und systemrelevante Infrastrukturen

Dabei würden insbesondere Gebäude der betroffenen Länder berücksichtigt, wie etwa die Honorarkonsulate von Russland und der Ukraine in Stuttgart. Aber auch Einrichtungen von Ländern des NATO-Bündnisses sowie systemrelevante Infrastrukturen gehören demnach dazu.

Das Landeskriminalamt habe zudem am Donnerstag eine Informationssammelstelle eingerichtet, um noch effektiver relevante Informationen und Bewertungen bündeln zu können.

Russland hatte nach monatelangem Truppenaufmarsch an den Grenzen zur Ukraine am Donnerstag eine Offensive gestartet.

Keine Hinweise auf konkrete Gefährdung in BW

Derzeit gibt es den Angaben zufolge keine Hinweise auf konkrete Gefährdungen in Baden-Württemberg im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Auch für den Fall möglicher Desinformation und Cyberkriminalität sei die Polizei in Baden-Württemberg gut aufgestellt und rund um die Uhr im Einsatz.

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SWR