Berlin/Calw

Esken will an SPD-Spitze bleiben

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Saskia Esken will als Bundesvorsitzende der SPD weitermachen. Sie habe sich entschieden, ihre "Bewerbung für das höchste Parteiamt zu erneuern", sagte Esken der "Stuttgarter Zeitung" und den ""Stuttgarter Nachrichten" am Donnerstag. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet. "Ich sehe meine Aufgabe darin, die SPD zu modernisieren, ihre historisch gewachsenen Werte zu stärken und daraus mit den Mitgliedern und im Austausch mit der Gesellschaft sozialdemokratische Ideen und Positionen zu entwickeln", sagte Esken den beiden Zeitungen. Bereits vor der Bundestagswahl hatte sie Interesse an einer weiteren Amtszeit als Parteivorsitzende erkennen lassen. Nach der Rückzugsankündigung ihres bisherigen Duo-Partners Norbert Walter-Borjans hatte die 60-Jährige bislang offengelassen, ob es dabei bleibt. Alternativ war auch über ein mögliches Ministeramt für Esken, die im Wahlkreis Calw/Freudenstadt für die Bundestagswahl kandidiert hatte, in der von SPD, Grünen und FDP angestrebten Ampel-Koalition spekuliert worden. Der SPD-Vorstand will am Montag einen Personalvorschlag für das neue Spitzenduo präsentieren. Als neuer Co-Parteichef wird der derzeitige SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil gehandelt.

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SWR