STAND

"Bitte was? Kontern gegen Fake und Hass": Unter diesem Motto hat das baden-württembergische Kultusministerium eine landesweite Plakataktion gegen Hasskommentare und Mobbing im Internet gestartet.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Auf den Plakaten und Videoleinwänden stehen Sprüche wie "O.K. Und jetzt nochmal mit Hirn" oder "Genug gehated. Chill mal": Staatssekretär Volker Schebesta (CDU) hat in Stuttgart eine landesweite Aktion gegen Hassrede und Falschmeldungen im Internet eröffnet. Beim Enthüllen einer digitalen Leinwand am Hauptbahnhof am Donnerstag sagte Schebesta, die Kampagne solle "Kinder und Jugendliche aktivieren, für ein gutes gesellschaftliches Miteinander durch respektvollen Umgang im Netz einzutreten".

Werbekampagne „Bitte was?!“ gestartet! Wir rufen auf, Zeichen gegen Hass und Fake News im Netz zu setzen, und werben für wertschätzenden Umgang auch dort! #bittewas #respektbw @RegierungBW @KM_BW @lmz_bw #hirn #hate #chill https://t.co/w43AVJ7mlT https://t.co/wkIytlxC5u

Die Plakate und Videoleinwände sind ab sofort an 31 Bahnhöfen in ganz Baden-Württemberg zu sehen. Die Aktion ist Teil der gemeinsamen Kampagne "Bitte was?! Kontern gegen Fake und Hass" von Staatsministerium, Kultusministerium und Landesmedienzentrum. Sie umfasst neben den Plakaten laut einem Sprecher des Kultusministeriums auch einen Schüler-Wettbewerb, Unterrichtsmaterialien zum Thema "Fake und Hass im Netz" für Lehrer sowie verschiedene Workshops und Bühnenshows. Die Kampagne gehört zum Projekt "#Respekt BW", das die Landesregierung im Herbst gestartet hat.

Alexander Straub (r.), Botschafter des Projekts #RespektBW, und Volker Schebesta (CDU, l.), Staatssekretär im Landeskultusministerium enthüllen Plakate an einer digitalen Infowand in der Klett-Passage. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Tom Weller/dpa)
"O.K. Und jetzt nochmal mit Hirn": Alexander Straub (r.), Botschafter des Projekts #RespektBW, und Volker Schebesta (CDU, l.), Staatssekretär im Landeskultusministerium enthüllen Plakate an einer digitalen Infowand in der Klett-Passage. picture alliance/Tom Weller/dpa

Bekannte Persönlichkeiten unterstützen die Aktion

Unterstützt wird die Kampagne von im Netz bekannten Persönlichkeiten wie etwa dem Magier Alexander Straub. In einem Video auf Youtube fordert er Jugendliche auf, Nachrichten im Netz grundsätzlich zu hinterfragen: "Im Internet kann ausnahmslos alles gefaked sein, und es gibt immer irgendwo jemanden, der verdammt gut darin ist. Deshalb muss man gerade im Internet super aufpassen, weil dort auch schnell etwas geteilt wird, ohne groß darüber nachzudenken", so Straub.

STAND
AUTOR/IN