Die Hand eines Winzers in blauen Gummihandschuhen schneidet mit einer Rebschere Weintrauben von der Rebe (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/ Steve Parsons/ PA Wire/ dpa )

Kalter Jahresanfang und viel Regen

Baden-württembergische Winzer rechnen mit teils erheblichen Ernteausfällen bei Weinernte

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Der viele Regen und andauernde kalte Temperaturen haben die Trauben angegriffen. Laut Winzern betreffen Frostschäden und Pilzbefall aber nicht alle Regionen in Baden-Württemberg.

Winzer in Baden-Württemberg rechnen vor allem wegen Frostschäden und Pilzkrankheiten mit teilweise erheblichen Ernteausfällen. So sind in der Ortenau in Mittelbaden je nach Lage Einbußen bis 40 Prozent möglich, wie das Offenburger Landratsamt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Frostschäden vor allem im Süden von BW

Peter Wohlfahrth, Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbandes, sagte, es sei schwer, eine präzise Schätzung für das gesamte, sehr ausgedehnte Anbaugebiet Baden für das laufende Jahr abzugeben: "Ich denke, dass wir gegenüber 2020 einen Rückgang haben." Im Norden des Anbaugebietes habe es kaum Frostschäden gegeben. "Im Süden gibt es - je nach Lage - frostbedingte Ausfälle von 20 bis 80 Prozent."

Weinbau: Totalausfälle in besonders betroffenen Lagen

Im Anbaugebiet Württemberg wird mit einem Ausfall von rund 20 Prozent gerechnet, wie der Geschäftsführer des Weinbauverbands, Hermann Morast, in Weinsberg erklärte. Auf einigen besonders betroffenen Lagen könne es Totalausfälle geben. Baden und Württemberg sind wichtige Anbaugebiete in Deutschland. Bezogen auf die Rebfläche liegen sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hinter Rheinhessen und der Pfalz auf Platz drei beziehungsweise vier.

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SWR