Teilnehmer des Ostermarsches am 31. März 2018 in Stuttgart halten ein Transparent mit der Aufschrift "Frieden braucht Bewegung".  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Marijan Murat/dpa | Marijan Murat)

Bewegung fordert Ende des russischen Angriffs

Geplante Ostermärsche in Baden-Württemberg fordern Frieden für die Ukraine

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Abrüstung und eine Politik der Entspannung - das sind zentrale Forderungen der Friedensbewegung im Land. Am kommenden Wochenende finden dazu die Ostermärsche statt.

Die Friedensbewegung in Baden-Württemberg fordert bei ihren Ostermärschen am Wochenende eine Umkehr der "sogenannten Sicherheitspolitik". "Schluss mit Krieg! Statt 100 Milliarden für die Bundeswehr: Abrüsten! Atomwaffen abschaffen! Klima retten!", heißt es unter anderem beim zentralen baden-württembergischen Ostermarsch am Samstag in Stuttgart.

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Friedensbewegung fordert Ende des Krieges in der Ukraine

Das sofortige Ende des russischen Angriffs auf die Ukraine einzufordern sei "selbstverständlich das Hauptanliegen" der Ostermärsche, teilte das Friedensnetz Baden-Württemberg am Montag in Stuttgart mit.

Dieser Krieg zeige erneut, "wie fragil das Gebäude von gegenseitiger zwischenstaatlicher Konkurrenz, Machtansprüchen, Aufrüstungsspiralen und militärischen Bedrohungen ist", hieß es in dem Aufruf zur Teilnahme an den Demonstrationen weiter. Und: "Sicherheit kann nicht mit militärischer Kraftprotzerei, sondern nur mit dem Willen zu Zusammenarbeit, des Interessensausgleichs aller Beteiligten erreicht werden." Die Ostermarschierenden wollten "Zusammenarbeit statt Konfrontation" fordern.

Ostermarsch in BW für Abrüstung und "Politik der Entspannung"

"Was wir brauchen, sind Abrüstung und eine Politik der Entspannung. Angesichts der gravierenden Menschheitsprobleme wie menschengemachter Klimawandel und die Pandemie ist die Zusammenarbeit aller Staaten für das Wohlergehen der Weltgemeinschaft notwendig", heißt es im Ostermarschaufruf.

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