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Baden-Württemberg will die Notbetreuung der Kinder von Eltern mit systemrelevanten Berufen auch in den Osterferien sicherstellen. Das teilte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) mit.

Für Ärzte, Polizisten, Verkäufer und andere Beschäftigte in systemrelevant Berufen soll es laut der baden-württembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) auch in den Osterferien möglich sein, ihre Kinder in eine Notbetreuung zu geben.

Notbetreuung in Baden-Württemberg

Die Notbetreuungen gibt es, seitdem am 17. März sämtliche Schulen und Kindergärten im Land wegen des Coronavirus schließen mussten. Eltern und Alleinerziehende, die in dringend gebrauchten Berufsgruppen angestellt sind, können ihre Kinder hier betreuen lassen.

Betreuung auch in den Osterferien

Diese Betreuung soll nun auch in den Osterferien zur Verfügung stehen. Diese dauern in Baden-Württemberg vom 6. bis 18. April. Zahlreiche Lerhkräfte hätten bereits signalisiert, dass sie in dieser Zeit zur Verfügung stünden, so die Kultusministerin. Eisenmann geht daher davon aus, dass für eine Notbetreuung genügend Freiwillige zur Verfügung stehen würden.

Lehrer als Freiwillige im Gesundheitssektor

Die Kultusministerin appellierte zudem an Schulen mit Lehrbereichen für Gesundheit, Pflege und Pharmazie. Lehrer mit medizinischer und pflegerischer Vorbildung seien gebeten, sich für einen freiwilligen Einsatz beispielsweise in einem Krankenhaus oder bei den Gesundheitsämtern zu melden.

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