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Das Kunstministerium in Baden-Württemberg bewilligt laut Mitteilung 5,5 Millionen Euro für vier herausragende Fundorte und Museen. Davon profitieren etwa das "Erlebnisfeld Heidengraben" auf der Schwäbischen Alb, eine der größten befestigten spätkeltischen Siedlungen Europas, und der frühkeltische Fürstensitz Ipf bei Bopfingen im Ostalbkreis. Ebenfalls mit Fördermitteln bedacht werden das archäologische Museum Colombischlössl in Freiburg, sowie das Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen und der Magdalenenberg. In dem frühkeltischen Grabhügel wurde die größte hallstattzeitliche Grabkammer Mitteleuropas gefunden. Mit der Förderung der vier Projekte nehme die kulturpolitische Landeskonzeption "Keltenland Baden-Württemberg" immer mehr Gestalt an, so Kunststaatsekretärin Petra Olschowski.

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