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Werden die Corona-Zahlen wegen der Reiserückkehrer nach den Sommerferien wieder steigen? Baden-Württembergs Landesregierung will die Schulen mit einer Maskenpflicht davor schützen.

Baden-Württembergs Schülerinnen und Schüler müssen nach den Sommerferien vorübergehend wieder Masken im Unterricht tragen. Für die ersten zwei Wochen nach den Ferien wird eine Maskenplicht inzidenzunabhängig wieder eingeführt, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart sagte. Damit wolle die Regierung auf die Gefahr einer Einschleppung von Infektionen durch Reiserückkehrer reagieren. Man müsse mit einer erhöhten Reisetätigkeit rechnen, sagte Kretschmann.

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Keine Maskenpflicht mehr seit vergangener Woche

In Baden-Württemberg können Schülerinnen und Schüler erst seit vergangener Woche auf eine Maske verzichten, sofern die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region niedrig ist und es zwei Wochen an der jeweiligen Schule keinen Corona-Fall gab.

"Wir können nicht ausschließen, dass im Laufe des kommenden Schuljahres wieder mehr Schutzmaßnahmen notwendig sein werden, wenn die Inzidenzen steigen sollten oder Virusmutanten das Infektionsgeschehen verändern", hatte Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) vergangene Woche gesagt.

In diesem Zusammenhang appellierte auch Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) an alle, die Impfungen ernst zu nehmen, sowohl den Erst- wie auch den Zweittermin. In anderen Bundesländern, wo die Urlaubszeit schon begonnen habe, gebe es vereinzelt Fälle, wo Menschen nicht zur Impfung erschienen seien, sagte er: "Es gibt genügend Impftermine. Lasst euch impfen - gerade im Hinblick auf die Delta-Variante."

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Weniger Einschränkungen im Sportunterricht

In dieser Woche hatte das Kultusministerium wegen der weiter sinkenden Infektionszahlen eine neue Corona-Verordnung für Schulen in Baden-Württemberg mit neuen Lockerungen erlassen: Demnach darf bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 seit dieser Woche Sportunterricht an allen Schularten ohne Einschränkungen stattfinden, wie das Kultusministerium mitteilte. Zwischen 50 und 100 ist der Sport an der Schule zumindest im Freien ohne Einschränkungen möglich.

Bislang durfte nach Angaben eines Sprechers zwischen 35 und 50 nur kontaktarmer Sport in Hallen stattfinden. Auch das förmliche Abstandsgebot von 1,5 Metern in den Schulmensen gilt nicht mehr. Für schulische Veranstaltungen wie Abibälle gelten ab sofort die allgemeinen Regeln für Veranstaltungen.

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