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Mit ärztlichen Attesten wollten sich drei Schülerinnen von der Maskenpflicht befreien lassen. Doch das Verwaltungsgericht Stuttgart lässt das nicht gelten.

Drei Schülerinnen, die sich mit einem ärztlichen Attest von der Maskenpflicht an einem Gymnasium befreien lassen wollten, müssen die Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin aufziehen. Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart am Montag mitgeteilt. Die behauptete "Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung" sei nicht glaubhaft gemacht worden, begründete das Gericht die Entscheidung. Der Vater der Schülerinnen hatte ärztliche Atteste vorgelegt, die allesamt von derselben Neurologin ausgestellt waren. Weil sich die Gymnasiastinnen in neurologischer Behandlung befänden, sei es ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht zuzumuten, Masken zu tragen, heißt es darin.

Attest beinhalte keine konkrete Aussage zu medizinischen Symptomen

Der Schulleiter lehnte eine Befreiung von der Maskenpflicht ab, da die Atteste nicht aussagekräftig seien. Dagegen zog der Vater vor Gericht. Das Verwaltungsgericht lehnte den Eilantrag ab: Aus den wortgleichen Attesten gehe nicht hervor, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch das Tragen einer Maske bei den Schülerinnen jeweils hervorgerufen würden und wie es dazu komme. Es sei auch nicht zu erkennen, auf welcher medizinischen Grundlage die behandelnde Neurologin zu der Einschätzung gelangt sei.

Die Vermutung liege nahe, "dass hier tatsächlich gar nicht bestehende medizinische Gründe für eine Unzumutbarkeit bescheinigt hätten werden sollen", da konkrete Aussage zu auftretenden medizinischen Symptomen gefehlt hätten, erklärte das Gericht. Die Entscheidung vom 23. November ist noch nicht rechtskräftig.

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