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Die Wildtiere, die Anfang Januar im Neckar-Odenwald-Kreis getötet worden waren, wurden nicht von einem Wolf gerissen. Das hat jetzt nach Angaben des Landratsamts in Mosbach eine Gen-Analyse durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg ergeben. Demnach wurden die zwei Damhirsche, die tot in einem Wildgehege bei Buchen lagen, von einem Hund gerissen. Auch bei einer weiteren Genprobe eines gerissenen Rehs aus dem Bereich Mosbach-Lohrbach konnten weder Wolf noch Luchs als Verursacher festgestellt werden. Um die Frage zu klären, ob sich tatsächlich ein Wolf im Neckar-Odenwald-Kreis aufhalte, seien die Wildtierbeauftragten weiter auf Informationen aus der Bevölkerung angewiesen.

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