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In Mannheim geht die Zahl der an Corona erkrankten Menschen weiter zurück. Die Neuinfektionen lagen zuletzt fünf Tage unter einem Wert von 10 Erkrankungen pro 100.000 Einwohnern. Damit gilt ab Mittwoch die niedrigste Inzidenzstufe. Mit weitreichenden Lockerungen.

Ab einer Inzidenz unter 10 dürfen sich jetzt wieder bis zu 25 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen. Dabei werden Geimpfte und Genesene bei egal welcher Inzidenz nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, gelten immer als ein Haushalt. Private Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen sind erlaubt. Bei Feiern in geschlossenen Räumen müssen die "3G" erfüllt sei (geimpft, genesen oder getestet).

Was ist mit der Maskenpflicht?

Die grundsätzliche Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes - zum Beispiel beim Einkaufen, in Bus und Bahn oder geschlossenen Räumen wie öffentlichen Gebäuden oder Arztpraxen - bleibt vorerst bestehen. Trotz niedriger Inzidenzzahlen. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind ausgenommen. Ausnahmen gelten bei privaten Treffen und Feiern, beim Sport treiben sowie in der Gastronomie während des Essens und Trinkens.

Shoppen und Sport

Wer in Mannheim einkaufen geht oder Sport treibt, für den gelten bereits seit dem Inzidenzwert von unter 35 weitreichende Lockerungen. Aktuell gibt es in der Inzidenzstufe keine Einschränkungen mehr.

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Veranstaltungen - im Freien oder in geschlossenen Räumen

Etwas differenzierter wird es bei öffentlichen Veranstaltungen: Im Freien sind maximal 1.500 Personen zugelassen. Dazu gehören zum Beispiel auch Stadtfeste oder Flohmärkte, soweit sie nicht bereits im Vorfeld abgesagt worden sind. Bei mehr als 300 Teilnehmern gilt Maskenpflicht. In geschlossenen Räumen dürfen höchstens 500 Menschen zusammenkommen. Das ist beispielsweise für zahlreiche Kultureinrichtungen in der Stadt relevant. Alternativ kann ein Veranstalter nach Auslastung gehen und 30 Prozent der Plätze ohne oder 60 Prozent mit einem Test-, Impf- oder Genesungs-Nachweis nutzen.

Ausnahme Schwimmbäder

Hier ist die Situation etwas komplexer: Grundsätzlich gilt, dass alle Beschränkungen ab einer Inzidenz unter 35 aufgehoben werden. Die Einrichtungen müssen jedoch Kontaktdaten ihrer Besucherinnen und Besucher erheben. In den Mannheimer Freibädern bleibt aber weiter eine Besucherbegrenzung bestehen, heißt es von Seiten der Stadt. So dürften zwar gemäß der Corona-Verordnung in Bädern und Badeseen mit kontrolliertem Zugang unbegrenzt Personen eingelassen werden.

Allerdings gibt es Einschränkungen: Begrenzungen für bestimmte Becken und Saunen. Ein Beispiel: Im Herzogenriedbad erhöht sich im Zeitfenster 10.30 bis 20 Uhr ab 1. Juli die Kapazitätsgrenze von aktuell 1.750 auf 3.000 Besucherinnen und Besucher.
Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung bleibt unverändert bestehen. Die Stadt setzt weiter auf Online-Tickets.

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