Überwachungskamera an Hauswand (Foto: imago images, by-line = Christoph Hardt via www.imago-images.de)

Mehr als 20 Kameras

Videoüberwachung am Heidelberger Hauptbahnhof startet Ende November

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Die Video-Überwachung am Heidelberger Hauptbahnhof wird voraussichtlich Ende November in Betrieb gehen. Das sagte ein Polizeisprecher auf SWR-Anfrage.

Kameras sind bereits installiert

Anfang Oktober hatte die Stadt Heidelberg mitgeteilt, dass die 21 Kameras an sieben Standorten unter anderem am Bahnhofsvorplatz installiert seien. Nun gehe es um die Feinabstimmung der Übertragung ins Polizeipräsidium Mannheim, sagte der Polizeisprecher. Dort sollen die Bilder vom Heidelberger Hauptbahnhof dann einlaufen. Außerdem werden laut Stadt 15 Hinweisschilder und -tafeln Reisende sowie Bürgerinnen und Bürger über den Einsatz der Videoüberwachung informieren.

Hauptbahnhof Heidelberg (Foto: imago images, imago images / Ralph Peters)
Hauptbahnhof Heidelberg imago images / Ralph Peters

"Intelligente" Überwachung startet später

Sie wird zunächst als konventionelle Video-Überwachung starten. Das heißt, dass Polizeibeamte die Kamerabilder im Polizeipräsidium in Mannheim auswerten und im Notfall die Einsatzteams vor Ort alarmieren.

Später soll dann die "intelligente“ Überwachung starten. Das bedeutet, dass eine Software die Bilder selbstständig auswertet. Sie würde bei untypischen Bewegungsmustern Alarm schlagen, zum Beispiel wenn jemand rennt, schlägt oder eine Person am Boden liegt.

Bilder werden nach 72 Stunden gelöscht

Laut Stadt wird dadurch der Polizeieinsatz für die Beobachtung an Monitoren beträchtlich reduziert. Softwarelösungen zur Gesichtserkennung seien aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig. Die aufgezeichneten Daten werden von der Polizei nach 72 Stunden gelöscht.

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