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Der VGH hat Klagen von Betreibern gegen die Schließung von Fitness- und Tattoostudios abgelehnt. Grund dafür seien die hohen Corona-Fallzahlen in Deutschland.

Die Eilanträge an den Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim kamen von einem Fitnessstudiobetreiber und dem Inhaber eines Tattoostudios. Beide wollten erreichen, dass sie ihre Geschäfte wieder öffnen dürfen. Mit zwei am Montag veröffentlichten Beschlüssen seien die Eilanträge abgelehnt worden, teilte ein VGH-Sprecher mit.

Da die Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche bundesweit über dem Wert von 50 lägen, seien "bundesweit abgestimmte umfassende, auf eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens abzielende Schutzmaßnahmen anzustreben", begründete das Gericht die Entscheidung.

Vermeidung von mehr Sozialkontakten

Die angeordnete Schließung der Betriebe durch das Land sei Teil einer solchen bundesweiten Abstimmung. Einzelnen Betrieben eine Öffnung zu erlauben, "führe zu einem erheblichen Anstieg der Sozialkontakte und der Infektionsgefahren über die Kreisgrenzen hinweg", so das Gericht weiter.

Auch aus dem Umstand, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg mittlerweile unter dem Wert von 50 liege, folge nichts anderes. Zudem betonte das Gericht, dass der Wert im Land "erst seit wenigen Tagen und bislang auch nur geringfügig unterschritten" werde. Die Beschlüsse sind nicht anfechtbar.

Schrittweise Lockerungen geplant

Während die Öffnung der Studios abgelehnt wurde, plant Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Corona-Beschränkungen schrittweise zu lockern. Auch in Baden-Württemberg sind Öffnungen in einzelnen Bereichen geplant. So dürfen Floristen beispielsweise ab dem 1. März öffnen.

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