Ausstellung im Mannheimer Technoseum zu Arbeit und Migration (Foto: SWR)

Im Mannheimer Technoseum

Lebensgeschichten von Gastarbeitern auf 800 Quadratmetern

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Die Ausstellung "Arbeit & Migration" im Mannheimer Technoseum dokumentiert die Lebensgeschichten und Schicksale von Gastarbeitern und Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund.

Das Mannheimer Technoseum zeigt ab Freitag (12.11.) seine neue "große Landesausstellung". Um 18:00 Uhr ist die Eröffnung. Sie wird live in YouTube aus dem Auditorium des Technoseums übertragen.

Exponate aus privaten Haushalten

Einwanderergeschichten auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Unter dem Titel "Arbeit & Migration" werden hunderte von Lebensgeschichten und Schicksale von Zuwanderern dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die vor drei Generationen als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind. Die große Mehrzahl der Ausstellungs-Exponate stammt aus privaten Haushalten.

Mit 13 Jahren als Dolmetscher gearbeitet

Auch Giuseppe Londero hat Fotos seiner Familie zur Verfügung gestellt. 1955 ist er mit seiner Familie von Udine (Italien) nach Deutschland gekommen. Sein Vater hat in einer Gießerei in Mannheim gearbeitet. Schon mit 13 Jahren arbeitete Giuseppe als Dolmetscher in Mannheim und hat Liebesbriefe für italienische Gastarbeiter geschrieben. Die Ausstellung lebt von genau solchen Geschichten.

Ein Plädoyer für Zuwanderung

Die Ausstellung "Arbeit & Migration" im Technoseum ist ein Plädoyer für Zuwanderung. Die EU-Posterweiterung, die stete Suche nach neuen, möglichst billigen Arbeitskräften. Ob bei der Saisonarbeit auf den Spargelfeldern rund um Schwetzingen oder bei den Fahrradkurieren.

Ausstellung im Mannheimer Technoseum zu Arbeit und Migration (Foto: SWR)
Ausstellungsmacherin Anne Mahn im ehemaligen "Eiscafé Venezia", da im Mannheimer Technoseum aufgebaut wurde.

"3,4 Millionen Arbeitsplätze werden allein durch den Unternehmungswillen der Migrantinnen und Migranten geschaffen."

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