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Der langjährige Mannheimer Hafendirektor Roland Hörner will für die CDU das Direktmandat bei der Bundestagswahl holen. Der bisherige Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel musste im Zuge der so genannten Maskenaffäre abtreten.

Roland Hörner (Foto: CDU Mannheim)
Roland Hörner (CDU) CDU Mannheim

Wie die CDU Mannheim mitteilte, wurde Roland Hörner auf der Kreisvorstandssitzung am Montag mit großer Mehrheit als Bundestagskandidat nominiert. Die offizielle Kandidaten-Aufstellung erfolgt aber erst bei der  Wahlkreismitgliederversammlung am 15. Mai.

Studierter Jurist

Hörner sieht seine politischen Schwerpunkte nach eigenen Angaben in den Bereichen Umwelt-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik sowie in der öffentlichen Sicherheit. Der 67-Jährige studierte von 1976 bis 1981 Jura an der Universität Heidelberg. Später wurde er Leiter der Rechtsbehelfsstelle des Finanzamtes in Villingen-Schwenningen, danach war er für die Landesvermögensverwaltung in Heidelberg tätig.

Arbeit im Finanzininsterium

In den 90er Jahren arbeitete er im baden-württembergischen Finanzministerium. 1998 wurde er Direktor der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafen-Gesellschaft in Mannheim. Seit 2021 ist er CDU-Mitglied.

Ersatz für Löbel nach Maskenaffäre

Ursprünglich wollte der damalige Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel im September erneut zur Wahl antreten. Nach der Affäre um Provisionszahlungen bei der Vermittlung von Schutzmasken war er aber von seinem Bundestagsmandat zurückgetreten. Der CDU-Kreisvorstand hatte daraufhin eine Findungskommission eingesetzt, die sich einstimmig für Hörner ausgesprochen habe, heißt es von Seiten der CDU.

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