Zu viele Krankheitsfälle

rnv: Weniger Busse und Bahnen für Mannheim

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Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) muss in den Sommerferien den Fahrplan in Mannheim einschränken. Grund ist fehlendes Personal.

Noch bis zum elften September werden weniger Busse und Bahnen fahren, teilte die rnv mit. Manche Linien fallen ganz aus. Hintergrund sind zu viele Krankheitsausfälle im Unternehmen, auch aufgrund der Corona-Sommerwelle, sagte eine rnv-Sprecherin dem SWR.

Flächendeckendes Angebot soll bleiben

Ziel der sogenannten Fahrzeiteneinschränkungen sei es, den Fahrgästen weiterhin ein flächendeckendes, stabiles und planbares Angebot zur Verfügung zu stellen. Welche Fahrstrecken genau betroffen seien, das sei alles im Internet nachzulesen oder telefonisch zu erfragen.

Straßenbahnen in Mannheim (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Uwe Anspach/dpa | Uwe Anspach)
Sind aktuell weniger unterwegs: Straßenbahnen in Mannheim. picture alliance / Uwe Anspach/dpa | Uwe Anspach

Außerdem gebe es das Angebot "Fips", ein voll elektrischer Shuttle-Kleinbus für bis zu fünf Personen. Damit, so die Sprecherin, ergänze die rnv das bestehende ÖPNV-Angebot in Mannheim. So würden Bezirke am Stadtrand besser miteinander verbunden. Dabei werden die Wünsche mehrerer Fahrgäste mit ähnlichen Strecken oder Zielen gebündelt.

Infos zu aktuellen Streckensperrungen oder anderen Themen was den ÖPNV betreffen, veröffentlicht die rnv auch bei Twitter.

Owwacht! Wer die persönliche Beratung bevorzugt, sollte wissen: Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentralen werden im Sommer angepasst. https://t.co/7DhmoAAHxa

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SWR