Konzerte, Lesungen, Kino und Diskussionen

Heidelberger Queer-Festival nach Coronapause wieder am Start

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Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet in Heidelberg wieder das Queer-Festival statt. Es will ein Zeichen für Toleranz, Gleichberechtigung und Vielfalt in der Stadt setzen

Pressebild Karlstorbahnhof Heidelberg (Foto: @peaches)
Die Performance-Künstlerin Peaches eröffnet das Queerfestival in Heidelberg @peaches

Queer-Festival gibt es in Heidelberg seit 2009 und wird von Stadt unterstützt

Los geht es am Mittwochabend mit einer Show der Perfomancekünstlerin Peaches. Bis Ende Mai wird es dann eine Mischung aus Konzerten, Kunst, Lesungen, Kino- und Diskussionsveranstaltungen geben. Das Festival wird vom Kulturhaus Karlstorbahnhof organisiert und seit zwei Jahren von der Stadt mit 80.000 Euro unterstützt. Es existiert seit 2009 und gilt damit als das älteste seiner Art in Deutschland.

Nicht nur für queere Menschen: Festival offen für alle

Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten, speziell sollen sie jedoch der queeren Community der Stadt einen sicheren Raum geben, um über gesellschaftspolitische und soziale Themen zu sprechen.

"Ganz oft geht es ja um Sichtbarkeit. Sichtbarkeit bedeutet ja, dass Menschen, die marginalisiert sind oder unter struktureller Diskriminierung leiden, wenig Sichtbarkeit bekommen."

Pressebilder Karltorbahnhof  (Foto: ADA-NAVARRO)
Die kolumbianische Künstlerin Lido Pimienta gilt als Geheimtipp beim Heidelberger Queer-Festival ADA-NAVARRO

Eröffnung mit Oberbürgermeister Würzner am Freitag

Am Freitag gibt es einen offiziellen Eröffnungs-Empfang, an dem unter anderem der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) teilnehmen wird. 2019, beim letzten Festival ohne Corona-Einschränkungen, kamen rund 8.000 Besucherinnen und Besucher zu den Veranstaltungen.

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