Psychosoziale Beratungs- und Koordinierungsstelle wird verlängert

Schnelle und unbürokratische Hilfe in Notsituationen

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Unfall, Einbruch oder Überfall - Solche Ereignisse belasten Betroffene schwer. Die psychosoziale Beratungs- und Koordinierungsstelle Rhein-Neckar hilft unbürokratisch.

Das Modellprojekt ist einmalig in der Region und wurde jetzt um zwei weitere Jahre verlängert. Die Beratungsstelle hilft Menschen, die etwas Belastendes erlebt haben.

Beratung für Opfer und Angehörige

Telefonisch kann sich hier jeder kostenlos melden, einfach nur erzählen oder sich Rat einholen. Die "BeKo" hilft nicht nur direkt Betroffenen, also den Opfern, sondern auch indirekt Betroffenen, wie Zeugen und Angehörigen.

Seit rund zwei Jahren gibt es die Beratungs- und Koordinierungsstelle Psychosoziale Notfallversorgung Rhein-Neckar (BeKo). Träger ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Kreisverband Heidelberg.

Dr. Angelika Treibel, Leiterin der BeKo Rhein-Neckar; Polizeipräsident Siegfried Kollmar; Tanja Kramper, Opferschutzkoordinatorin des Polizeipräsidiums Mannheim und Geschäftsführerin des Präventionsvereins Prävention Rhein-Neckar e.V.; Stefanie Burke-Hähner, Geschäftsführerin AWO Kreisverband Heidelberg.  (Foto: SWR)
Dr. Angelika Treibel, Leiterin der BeKo Rhein-Neckar; Polizeipräsident Siegfried Kollmar; Tanja Kramper, Opferschutzkoordinatorin des Polizeipräsidiums Mannheim und Geschäftsführerin des Präventionsvereins Prävention Rhein-Neckar e.V.; Stefanie Burke-Hähner, Geschäftsführerin AWO Kreisverband Heidelberg. Frau KHK’in Tanja Kramper, Opferschutzkoordinatorin des Polizeipräsidiums Mannheim und Geschäftsführerin des Präventionsvereins Prävention Rhein-Neckar e.V.

Beispiele für Beratungen sind Themen wie Wohnungseinbrüche oder Überfälle, aber auch Betrug, ein Unfall oder der Suizid einer nahe stehenden Person. Manchmal, vor allem bei schwierigeren Fällen, vermittelt die "BeKo" die Betroffenen weiter an eine entsprechende Anlaufstelle.

Enge Zusammenarbeit mit der Polizei

Die Polizei arbeitet eng mit der "BeKo" zusammen und vermittelt ihrerseits Betroffene dorthin. Bisher finanzieren Heidelberg, Mannheim und der Rhein-Neckar-Kreis das Modellprojekt mit jährlich insgesamt 75.000 Euro.

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