Prozess wegen Umsatzsteuerhinterziehung gegen Geldbuße eingestellt

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AUTOR/IN
Hecht, Janina

Staatsanwaltschaft und Gericht waren zu Prozessbeginn noch davon ausgegangen, dass die drei Angeklagten einen Schaden von mehr als 6 Millionen Euro verursacht hatten. Im Laufe des Prozesses habe sich laut einem Gerichtssprecher aber herausgestellt, dass die Summe deutlich geringer war und nur mehrere hunderttausend Euro hinterzogen wurden. Der Heidelberger Unternehmer müsse nun eine Geldbuße von 100.000 Euro an die Staatskasse und gemeinnützige Einrichtungen zahlen, die Steuerberaterin und Ehefrau des Unternehmers 50.000 Euro und der Geschäftspartner 30.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft hat zugestimmt, dass das Verfahren eingestellt wird. Die drei Angeklagten hatten Kurzzeitkennzeichen und Tageszulassungen für Autos weiterverkauft und nur teilweise Umsatzsteuer dafür bezahlt.

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Hecht, Janina