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Eine 42-jährige Frau muss sich wegen Subventionsbetruges vor dem Amtsgericht Heidelberg verantworten. Die Frau soll ein Antrag auf Corona-Hilfe gestellt haben, obwohl ihr Unternehmen nur noch auf dem Papier existierte.

Nach Gerichtsangaben handelte es sich bei dem von der 42-Jährigen angemeldeten Unternehmen um ein mobiles Kosmetikstudio. Laut Anklage hatte die Firma aber seit 2017 keinen Umsatz mehr gemacht, weil die Frau zu diesem Zeitpunkt bereits eine andere Arbeitsstelle hatte.

Frau droht Gefängnisstrafe

Trotzdem stellte sie im Frühjahr 2020 als Solo-Selbstständige einen Antrag auf Corona-Soforthilfe. Dieser wurde von der Landesbank Baden-Württemberg genehmigt. Da die 9.000 Euro aber auf ein privates Konto überwiesen wurden, schöpfte die Bank Verdacht. Der Frau droht eine Freiheitsstrafe.

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