Gruppenfoto von freiwilligen Helfern vor dem Bus (Foto: -)

Erneuter Helfereinsatz am Samstag

Freiwillige Helfer aus Plankstadt sind wieder ins Ahrtal gefahren

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Vor gut sechs Wochen brach die Hochwasserkatastrophe über das Ahrtal herein. Joe Herrmann aus Plankstadt und sein Team packen seitdem weiter mit an.

Nach dem Hochwasserunglück in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bot Joe Herrmann als LKW-Fahrer seine Hilfe an, um mit seinem Lastwagen die Spendengüter in die Region zu transportieren. Als er vor Ort das Ausmaß der Katastrophe sah, war ihm schnell klar, dass er weiter helfen will.

Helfergruppe jede Woche im Ahrtal

Mit seiner Frau Sabine Herrmann organisiert er seitdem jeden Samstag einen Helfereinsatz. Freiwillige Helferinnen und Helfer können sich bei ihm melden, um mit einem organisierten Bus ins Ahrtal zu fahren und dort zu helfen. Jede Woche melden sich über 40 Teilnehmende.

"Wenn man einmal dort war, will man immer wieder hin, um zu helfen!"

Neben der tatkräftigen Unterstützung der Helfenden, bringen Joe Herrmann und sein Team auch immer Kaffee und Kuchen mit. Sowohl für die Gruppe, als auch für alle anderen vor Ort. Das würde den Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort besonders fehlen, so Sabine Herrmann, weil die meisten Bäckereien und andere Geschäfte noch nicht wieder öffnen konnten.

"Ich hätte nie gedacht, dass Kaffee und Kuchen die Gemüter der Leute so öffnet."

Gruppenfoto der freiwilligen Helfer auf einem Schotterplatz im Ahrtal (Foto: -)
Die freiwilligen Helferinnen und Helfer vor Ort sind motiviert und packen an, wo es nötig ist. -

Neben der Arbeit sind auch Gespräche wichtig

Vor allem Sabine Herrmann sucht vor Ort immer wieder das Gespräch mit Betroffenen. Allein das Zuhören und Trösten spende den Leuten schon viel Kraft, sagt sie.

"Ein Gespräch ist manchmal mehr wert, als ein Hammerschlag."

Am Samstag ging es für das Team wieder ins Ahrtal. Abfahrt war um 6 Uhr auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle in Plankstadt.

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