Stahlteil für Panoramasteg für Bundesgartenschau Mannheim wird per Kran eingehoben (Foto: SWR)

Nächstes Segment wird Montagabend eingehoben

Aufbau des Panoramastegs für Bundesgartenschau lockt zahlreiche Schaulustige an

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Das Einheben des zweiten Teils des Panoramastegs für die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim geht Montagabend weiter. Am Wochenende kamen zahlreiche Schaulustige zur Baustelle.

Der 81 Meter lange Panoramasteg aus Stahl wird in drei Einzelteilen in Position gehoben. Das erste Teil sitzt bereits auf den Stützen. Ein Megakran hebt die bis zu 95 Tonnen schweren Teile an ihren Platz. Die Straße "Am Aubuckel" in Mannheim-Feudenheim war phasenweise gesperrt.

Panoramasteg für BUGA23: "Komplexes Brückenbauwerk"

Projektleiter Farsad Tawakol vom BUGA23-Team sprach gegenüber dem SWR von einer "Nervenprobe". Es handle sich um ein "komplexes und total aufwändiges Brückenbauwerk". Zunächst sollte der Steg in der Nacht zum Freitag eingehoben werden. Das scheiterte aber an einer falsch gelieferten Quertraverse.

Verbindung des Buga-Geländes mit Feudenheimer Au

Alle Einzelteile bilden später zusammen den Panoramasteg. Der Steg wird dann die Straße "Am Aubuckel" überspannen und so das Bundesgartenschaugelände mit der vorgelagerten Feudenheimer Au verbinden, in der ein künstlicher See angelegt wird.

Er ist ein Wahrzeichen der BUGA23 (Foto: SWR)
Das Einheben des Panoramastegs hat begonnen

Montagabend wird der Kran wieder anpacken

Die Arbeiten werden laut BUGA23-Team am Montagabend nach außen sichtbar weitergehen. Dann packt der Megakran, der 900 Tonnen wiegt, das nächste Teilstück und hebt es in Position.

Die Segmente bestehen aus bis zu 4 Zentimeter dicken Stahl (Foto: SWR)
Das erste Teilstück gibt eine Vorstellung, wie der Steg später aussehen wird

Verzögerungen wegen Schweißnähten

Der Steg kann später hunderte Menschen tragen. Während der Vorbereitungen war es zu Verzögerungen gekommen, weil immer wieder Schweißnähte beanstandet wurden. Der auf 43 Meter Länge freitragende Steg bleibt nach der BUGA23 in Mannheim am Platz und soll zur Brücke umfunktioniert werden.

Am Sonntag war nach außen hin nichts zu sehen (Foto: SWR)
Die Stahlplatten sind rund vier Zentimeter dick. Schon eine 30 mal 30 Zentimeter-Platte ist so schwer, dass man sie kaum noch heben kann.

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