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Die kalten Temperaturen machen den Obstbauern in der Region zu schaffen. Sie beregnen die blühenden Gehölze.

Der Eispanzer schützt die Blüten in der Regel vor Frostschäden. An der Bergstraße geht es jetzt in erster Linie um Apfel- und Pfirsichbäume, später blühen dort auch Pflaumen, Kirschen, Zwetschgen und Mandeln. In Hirschberg-Leutershausen hat Landwirt Werner Volk (Fotos) seine Wassersprenger aufgestellt. Durch die Beregnung bildet sich ein Panzer aus Eis, der die Blüten oder den Fruchtansatz vor Temperaturen unter Null Grad schützt.

Im Durchschnitt gebe es pro Jahr drei bis vier Nächte, in denen die Plantagen beregnet werden müssen. Werner Volk hat 40 verschiedene Apfelsorten. Grundwasser für die Beregnung gebe es reichlich.

Obstbäume in Eis gehüllt (Foto: Priebe/pr-video)
Es entstehen so zauberhafte Formen. Priebe/pr-video

In der Pfalz sind nach Angaben der Obstexperten vom DLR in Neustadt vor allem die Aprikosen-Bäume gefährdet. Die Aprikosenblüte ist schon vorbei, die Bäume haben schon Früchte angesetzt und sind frost-empfindlich. Ansonsten stehen in der Pfalz Pfirsiche, Süßkirschen und Zwetschgen in voller Blüte. Vor allem in der Nacht zu Donnerstag werden wieder Minusgrade erwartet.

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