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Es gab durch die Corona-Krise nicht mehr Depressionen oder Angststörungen - sagt eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim. Die Forscher hatten dafür Mannheimer während des Lockdowns befragt.

Frau auf Bank (Foto: Imago, imago images / MiS)
Imago imago images / MiS

Die Ergebnisse der Befragung verglichen sie mit einer Erhebung aus dem Jahr 2018. Danach gab es durch die Coronakrise keine deutliche Zunahme an Depressionen und Angststörungen.

Manche kommen besser durch die Krise als andere

Drei Gruppen unter den Teilnehmern zeigten ein besseres Wohlbefinden als die anderen - nämlich Ältere, höher Gebildete und Menschen, die sich gut über Covid-19 informiert fühlten.

Eine Studie des ZI Mannheim unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestätigt, dass junge Menschen wegen der Corona-Pandemie große Zukunftssorgen haben. Sie geben an, durch Ängste und eine depressive Stimmung belastet zu sein. Gleichzeitig seien von der Pandemie gestresste junge Menschen aber digitalen Hilfsanwendungen gegenüber offen.

Depressiv durch Pandemie Mannheimer Studie: Junge Menschen belastet Corona-Situation stark

Junge Menschen haben wegen der Corona-Pandemie große Zukunftssorgen. Das zeigt eine Studie des Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim. Ängste und eine depressive Stimmung belasten.  mehr...

Die Forscher der aktuellen Studie betonen die Notwendigkeit von passenden Hilfsangebote für Menschen, die finanziell oder psychisch unter der Krise leiden.

2000 Mannheimerinnen und Mannheimer befragt

Medienberichte, die eine globale und dramatische Zunahme psychischer Erkrankungen durch die Lockdown-Maßnahmen beschreiben, konnte die Untersuchung nicht bestätigen. Die Studie ist allerdings nur repräsentativ für die Stadt Mannheim und nicht ohne Weiteres auf ganz Deutschland übertragbar. Insgesamt wurden dafür 2.000 Fragebögen an Mannheimerinnen und Mannheimer zwischen 18 und 65 Jahren versandt.

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