Studenten der DHBW Mosbachen bauen Kanus aus Beton (Foto: SWR)

Regatta in Brandenburg

Mosbacher Studierende bauen Kanus aus Beton

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Der Sommer lockt die Wassersportler wieder an Rhein und Neckar. Wie wäre es denn mal mit einer Tour in einem Kanu? In einem Beton-Kanu. Sowas schwimmt doch gar nicht? Und ob!

Zwei Teams von Studierenden der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)  in Mosbach haben Mitte Juni in Brandenburg an der jährlichen Beton-Kanu-Regatta teilgenommen, um genau das unter Beweis zu stellen.

Das Rezept für den Beton ist streng geheim

Gebaut wurde das Kanu auf einem Werkstattgelände in Mosbach. Überall waren Eimer mit Sand und Kies, mit angerührtem grauen Beton, Kreissägen, Hammer, Wasserwaagen. In einem Ordner eine streng geheime Rezeptur für einen ganz besonderen Beton. Selbstgemischt von den angehenden Ingenieuren der DHBW Mosbach. Seit Monaten haben die Studenten in ihrer ohnehin knappen Freizeit an der Herausforderung gearbeitet, Beton zum Schwimmen zu bringen.

Studenten der DHBW Mosbachen bauen Kanus aus Beton (Foto: SWR)
Studenten der DHBW Mosbachen haben Kanus aus Beton gebaut, um mit ihnen im Juni an der jährlichen Beton-Kanu-Regatta in Brandenburg teilzunehmen.

Das Zauberwort dafür lautete: Gewicht. Bei der letzten Regatta, an der die DHBW Mosbach teilgenommen hat, wogen die Kanus noch mehr als 120 Kilo, dank der neuen Rezeptur waren es in diesem Jahr nur noch 80 Kilo. Dazu der extrem schlanke Kanu-Korpus, die extrem dünnen Wände.

Fast 100 Teams waren am Start

Nur wenige Zentimeter ragt so ein Kanu aus Beton aus dem Wasser, viel geschaukelt werden darf da nicht. Die Studierenden selber sind alles andere als erfahrene Kanuten. Die Konkurrenz bei der Regatta in Brandenburg war groß, fast 100 Teams von Hochschulen aus ganz Deutschland sind angetreten. Die Damenmannschaft der Mosbacher Studierenden hat es sogar bis ins Halbfinale geschafft.

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