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Weiterer Verhandlungstag am Landgericht Mannheim im Prozess um den Hygieneskandal am Uniklinikum Mannheim. Eine Vertreterin des Regierungspräsidiums Karlsruhe sagte als Zeugin aus. Sie war 2014 dafür zuständig, den Zustand der Instrumente am Uniklinikum zu beurteilen. Sie zeigte auf Bildern, welche Mängel am OP-Besteck sie gefunden habe. Rost, rote Verfärbungen, die Blut sein könnten, weiße Ablagerungen möglicherweise Knochenreste. Bereits bei einer Prüfung 2007 waren Hygienemängel und fehlendes Personal kritisiert worden waren. Die Frage ist nun, wer für diese Mängel verantwortlich ist. Angeklagt ist der ehemalige Geschäftsführer des Klinikums.

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