Generalsanierung des Mannheimer Nationaltheaters

Rosengarten wird Spielstätte für Oper

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Wenn am Mannheimer Nationaltheater im Sommer 2022 die Sanierungsarbeiten beginnen, soll nun auch der Rosengarten Ersatzspielstätte werden.

Der Musensaal im Mannheimer Rosengarten ist eine der Ersatzspielstätten während der Sanierung (Foto: m:com/Eduardo Perez)
Der Musensaal im Mannheimer Rosengarten ist eine der Ersatzspielstätten während der Sanierung m:com/Eduardo Perez

Laut Gemeindesratsbeschluss soll der Musensaal des Kongress- und Veranstaltungszentrums für die Oper angemietet werden, und zwar für das konzertante Programm und Familienstücke. Aus Kostengründen war die Nutzung des Rosengartens zunächst abgelehnt worden. Nun will die Stadt doch 124.000 Euro investieren, um ihn im kommenden Winter und Frühling zu einer Interimsspielstätte zu machen.

Mehr als 32 Millionen Euro für Ersatzspielstätten

Um den Spielbetrieb des Nationaltheaters während der Sanierungszeit aufrechtzuerhalten, hatte die Stadt bisher 32 Millionen für Ersatzspielstätten bewilligt. Die Miete für den Rosengarten war darin nicht enthalten.

Leichtbauhalle "OPAL" bietet 800 Sitzplätze

Weitere Ersatzspielstätten sind der Pfalzbau in Ludwigshafen, das Rokokotheater in Schwetzingen und das Kino im neuen Mannheimer Stadtteil Franklin. Außerdem wird derzeit für 18,8 Millonen Euro eine Leichtbauhalle am Luisenpark gebaut - die sogenannte "Oper am Luisenpark", kurz OPAL. Die OPAL-Halle bietet 800 Sitzplätze und ist für Opern- und Tanzinszenierungen vorgesehen.

Sanierung dauert fünf Jahre

Die Generalsanierung des 1957 eröffneten Nationaltheaterbaus am Goetheplatz soll 2027 abgeschlossen sein. Derzeit werden die Kosten mit über 300 Millionen Euro beziffert.

Pressedatenbank Nationaltheater Mannheim (Foto: Christian Kleiner)
Der Nationaltheaterbau aus den 50er Jahren soll generalsaniert werden Christian Kleiner
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