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Das Amtsgericht Buchen hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mosbach einen Strafbefehl gegen einen 32-jährigen Angeklagten wegen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses erlassen. Der Mann soll eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 15 Euro zahlen, weil er Postsendungen nicht auslieferte. Der Angeklagte hat demnach als Postzusteller im Neckar-Odenwald-Kreis von Januar 2018 bis April 2020 insgesamt etwa 9.000 Postsendungen nicht ausgeliefert, um sich Arbeit zu sparen. Bei den Postsendungen handelte es sich um Werbepost, Zeitungen, Zeitschriften und Briefpost. Der Angeklagte verwahrte die Postsendungen in seinem Auto, dann in seiner Wohnung. Im April 2020 verwahrte er weitere 50 Postsendungen in seinem Rucksack. Es wurden keine Briefe geöffnet und alle Sendungen erreichten am Ende ihre Empfänger.

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