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Mit einem zentralen Platz und einem Lern-Pfad in der Mosbacher Johannes-Diakonie soll zukünftig an die Opfer der NS-Euthanasie erinnert werden. Zwischen 1940 und 1944 hatten die Nationalsozialisten mehr als 250 geistig behinderte Bewohner abtransportiert und ermordet. Unter ihnen die 29-jährige Maria Zeitler. Nach ihr soll der neu zu gestaltende zentrale Platz vor der Hauptverwaltung benannt werden. Ein gleichnamiger Pfad durch das Gelände wird an Leben und Schicksal der ermordeten Bewohner erinnern. Lotsen-Tandems, die heute erstmals in Aktion treten, begleiten Besucher. An dem zukünftigen Gedenkort gibt es am Vormittag einen Gottesdienst mit dem evangelischen Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh.

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