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Das Amtsgericht Mannheim hat einen 40-jährigen Handwerker zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt, weil er Mitarbeiter auf Baustellen schwarz beschäftigt hat. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Unternehmer seine Beschäftigten bei den Sozialversicherungsträgern fast fünf Jahre lang nicht angemeldet und dadurch rund 120.000 Euro veruntreut hat. Laut den ermittelnden Beamten hatte der Mannheimer angegeben, auf verschiedenen Baustellen Subunternehmer beauftragt zu haben. Tatsächlich arbeiteten dort aber seine eigenen Leute. Bei der Überprüfung einer Baustelle wurden die Ermittler auf die Firma aufmerksam. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden sie zudem 80.000 Euro Schwarzgeld. Der Mann war geständig.

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