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Der Abwasserverband Bergstraße modernisiert seine Kläranlage. Dadurch soll der Fluss Weschnitz weniger mit Spurenstoffen im Abwasser belastet werden. Derzeit wird die Weschnitz trotz Kläranlage bis zu 50 Prozent mit Spurenstoffen verunreinigt. Sie stammen aus Arzneimitteln, Reinigungsmitteln und Pflanzenschutzchemikalien. Mit der neuen Reinigungsstufe sollen diese Spurenstoffe zu 80 Prozent eingefangen werden. Die Kosten für die neue Anlage liegen bei rund 25 Millionen Euro. Das Land fördert den Bau mit 20 Prozent. In etwa vier Jahren soll sie fertig sein. Für die Einwohner von Weinheim, Viernheim, Hemsbach, Laudenbach und Sulzbach wird dann die Abwassergebühr um cirka 35 Cent pro Kubikmeter Abwasser teurer.

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