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Angebote bündeln, Kosten sparen: Das müssen die hochverschuldeten Neckar-Odenwald-Kliniken bereits seit Monaten. Ein entsprechender Maßnahmen- und Strukturplan soll dabei helfen. Daran werde sich trotz der aktuellen Corona-Krise nichts ändern, heißt es beim Landkreis als Träger der Häuser in Mosbach und Buchen. Um das aktuelle zwölf Millionen Euro Defizit zu senken, sollen künftig keine Abteilungen mehr doppelt vorgehalten werden. An diesen Plänen ändere auch die derzeitige Corona-Ausnahmesituation nichts, sagte Klinik-Aufsichtsratschef und Landrat Achim Brötel. Es bleibt dabei: Ab April gibt es nur noch eine Akutgeriatrie im Krankenhaus Mosbach. Außerdem ab Mai nur noch eine Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinik-Standort Buchen. Für die weiteren geplanten Zusammenlegungen der Allgemeinchirurgie und der Unfallchirurgie werde noch an detaillierten Konzepten gearbeitet. Das könnte sich allerdings aufgrund der Ausnahmesituation noch verzögern, so Brötel.

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