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Höchste Zeit, etwas für die deutsch-amerikanische Freundschaft zu tun. Die Ausstellung über Mark Twain im neuen Heidelberger Kulturzentrum auf dem früheren US-Kasernengelände dokumentiert die Liebe des Autors zu dieser Stadt.

Mark Twain hat mit seiner unerschütterlichen Liebe und Begeisterung für Heidelberg wahrscheinlich am meisten für die Geschichte der deutsch-amerikanischen Freundschaft getan. Passend zu den Verhältnissen unter dem aktuellen US-Präsidenten trägt die bemerkenswerte Ausstellung den schönen Titel: "Travel is fatal to prejudice", zu Deutsch: Reisen ist tödlich für Vorurteile.

Am Donnerstag öffnet das Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen seine erste selbst produzierte Sonderausstellung mit einer Hommage an den Namensgeber des Zentrums.

Mark Twain verbrachte fast drei Monate in Heidlberg

Im Sommer 1878 verbrachte Samuel L. Clemens – besser bekannt unter seinem Pseudonym Mark Twain – gemeinsam mit seiner Familie fast drei Monate in Heidelberg. Über seine Erlebnisse berichtete der bekannteste US-amerikanische Autor seiner Zeit in einem umfangreichen Reisetagebuch, das im Jahr 1880 unter dem Titel "A Tramp Abroad" (dt. "Bummel durch Europa") erschien. Die Sonderausstellung vermittelt Twains Beobachtungen in Bild und Text sowie mit Hilfe von filmischen und interaktiven Elementen.

Die inhaltliche Vorbereitung und die Produktion der Ausstellung ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit mit dem Mark Twain House & Museum in Hartford, Connecticut, und dem Engagement von Schülerinnen und Schülern der Julius-Springer-Schule in Heidelberg.

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