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Nach dem Krieg gründeten Maria und Hans Roden in Mannheim eine Bildagentur - und hinterließen der Nachwelt rund 60.000 einzigartige Fotografien. Die Beeindruckendsten sind jetzt im Mannheimer Stadtarchiv MARCHIVUM zu sehen.

Fotoschätze aus der Nachkriegszeit "Alltagswelten einer Industriestadt" im Mannheimer Stadtarchiv MARCHIVUM

Hochseilartist Alfons Traber über dem Mannheimer Marktplatz, 1949 (Foto: Roden-Press, MARCHIVUM)
Hochseilartist Alfons Traber über dem Mannheimer Marktplatz, 1949 Roden-Press, MARCHIVUM
Kinder auf dem Mannheimer Robinson-Spielplatz, 1955 Roden-Press, MARCHIVUM
Rastende Fernfahrer am Autohof Mannheim, 1949 Roden-Press, MARCHIVUM
Verkehrspolizisten vor dem Mannheimer Wasserturm mit Weihnachtsgeschenken von Autofahrern, ca. 1955 Roden-Press, MARCHIVUM
Studentin bei einer Verkehrsbefragung, ca. 1950 Roden-Press, MARCHIVUM
Lkw-Karosserien im Daimler-Werk Mannheim, 1949 Roden-Press, MARCHIVUM
Porträt von Hans Roden
Porträt von Maria Roden
Ausstellungsräume des MARCHIVUM
Dauer

Unter dem Titel "Alltagswelten einer Industriestadt" zeigt das Mannheimer Stadtarchiv MARCHIVUM rund 200 ausgewählte Fotografien, die vor allem die Nachkriegszeit in Mannheim dokumentieren.

Ehemaliger Werbefotograf

Hans Roden hatte während der NS-Zeit als Werbefotograf gearbeitet und kam während des Zweiten Weltkriegs als Pressemitarbeiter zur IG Farben. Dort lernte er seine zukünftige Frau Maria kennen. Nach dem Krieg gründete er zusammen mit ihr die Bildagentur "Roden-Press".

Einblicke in den Alltag der Menschen

Die Ausstellung zeigt das Leben der Nachkriegszeit in all seinen Facetten - von der Einkaufspassage im Tiefbunker, über Arbeiterinnen in einer Senftubenfabrik bis hin zu Einsätzen von Bombenräumkommandos. Aber auch der ganz normale Alltag der Bevölkerung wird in eindrucksvollen Bildern dokumentiert. Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai 2020 zu sehen.

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