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Ein 37-Jähriger soll eine Frau um rund 480.000 Euro gebracht haben, indem er so tat, als wolle er eine Motorradwerkstatt mit ihr eröffnen. Das Mannheimer Landgericht wirft dem Mann nun Untreue vor.

Nach Angaben des Gerichts hatte der Mann von Anfang an geplant, das Geld der Frau nur für sich zu verwenden. Die Frau war durch eine Erbschaft an ihr Vermögen gekommen. Der Mann hingegen war mittellos, soll seine finanziellen Verhältnisse der Frau gegenüber aber anders dargestellt haben. So soll er sie davon überzeugt haben, die Motorradwerkstatt aufzubauen und zu betreiben.

480.000 Euro für angebliche Motorradwerkstatt

Von Juli bis November 2017 soll er insgesamt über 480.000 Euro von der Frau kassiert haben. Davon kaufte er drei Firmenfahrzeuge, verkaufte sie aber direkt wieder und behielt das Geld für sich. Außerdem behauptete er, er brauche weiteres Geld für die Erstellung einer Hompepage, für den Abschluss eines Händlervertrages und zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs.

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Private Miete vom Geschäftskonto genommen

Zudem soll der Mann ausgenutzt haben, dass er eine Vollmacht für das Geschäftskonto hatte. Er soll davon unter anderem seine Miete bezahlt und insgesamt über 14.000 Euro entnommen haben. Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts der Untreue in mehreren Fällen vor dem Mannheimer Landgericht verantworten.

Bei Auszug aus Mietshaus geklaut?

Doch die Liste an Vorwürfen gegen den Mann ist damit noch nicht zu Ende: Er soll zu alldem auch ein Haus gemietet haben, indem er einen Gehaltsnachweis fälschte. Als ihm das Mietverhältnis gekündigt wurde, sollen er und seine Frau eine Eichenholzgarnitur im Wert von 5.000 Euro aus dem Haus geklaut haben.

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