Menschen bekunden ihre Solidarität mit Israel

300 Menschen auf dem Paradeplatz

Hamas-Angriffe auf Israel: Mahnwache in Mannheim

Stand
AUTOR/IN
Werner Schoninger
Nicolas Stauder
Joshua Sprenger

Nach den Angriffen der Terrororganisation Hamas auf Israel haben sich in Mannheim am Montagabend rund 300 Menschen an einer Mahnwache beteiligt, um ihre Solidarität auszudrücken.

Zu der Mahnwache für die Opfer des Großangriffs auf Israel hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft Mannheim aufgerufen. Sie verurteilte die Angriffe der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung "auf das Schärfste".

Wir stehen in diesen schwierigen Stunden in großer Geschlossenheit an der Seite Israels

Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) sprach von "barbarischen Terror-Akten, die durch nichts zu rechtfertigen sind". Es sei wichtig, ein Zeichen zu setzen, dass die Mannheimerinnen und Mannheimer diese Form der Auseinandersetzung auf das Schärfste verurteilen. Man stehe in diesen schwierigen Stunden in großer Geschlossenheit an der Seite Israels, so Specht.

Viele der rund 300 Teilnehmer hielten israelische Flaggen hoch. Es wurden auf dem Mannheimer Paradeplatz mehrere Hundert Kerzen in Form eines Davidsterns angezündet. Neben der Rede von Oberbürgermeister Specht wurde nicht viel gesprochen. Nur ein Mannheimer Rabbi sang ein Gebet. Man wolle der Opfer des Krieges vor allem schweigend gedenken, sagten die Veranstalter.

Kerzen in Gedenken an Opfer

Die Mahnwache wurde durch einige Zwischenrufe von Passanten gestört.
Am Mittwochabend soll es in Heidelberg eine Mahnwache am Universitätsplatz geben.

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