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Klima-Aktivisten haben in der Nacht zum Samstag an mehreren markanten Plätzen in Heidelberg Installationen und Transparente aufgestellt. Damit wollen sie nach eigenen Angaben gegen die weltweite Klimapolitik protestieren.

Die Klima-Aktivisten haben den Meeresgott zum "Gott des Plastikmülls" ernannt (Foto: Fridays for Future)
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Kritik am Umgang mit der Natur Fridays for Future Bild in Detailansicht öffnen
Auch die Bismarck-Büste wurde verhüllt Fridays for Future Bild in Detailansicht öffnen
Ebenfalls umdekoriert: Das S-Printing Horse des Angelbacher Künstlers Jürgen Goertz Fridays for Future Bild in Detailansicht öffnen
Der "Gott der steigenden Meere" Fridays for Future Bild in Detailansicht öffnen
Die Aktivisten kritisieren den "Ausverkauf der Erde" Klima-Protest am Bismarckplatz Bild in Detailansicht öffnen

Die Gruppen "Extincton Rebellion" und "Fridays for Future" teilten mit, man sei an 20 öffentlichen Plätzen in der Altstadt, in Bergheim, der Weststadt und Neuenheim aktiv gewesen - unter anderem mit der Aufstellung von drei Weltkugeln am Bismarckplatz mit dem Slogan: "Kauf eine, verbrauche drei“. Auch die Bismarckbüste wurde verhüllt. Außerdem wurde der Neptun am Adenauerplatz zum "Gott des Plastikmülls" ernannt.

Protest in Corona-Zeiten

Mit der Aktion wolle man auf den Zusammenhang von globaler Klimakrise und Kolonialismus aufmerksam machen. Weil die Klima-Proteste aufgrund der Corona-Krise eingeschränkt wurden, wolle man jetzt auf diese Weise öffentliche Aufmerksamkeit erregen.

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