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Ab Dienstag können rund 11.300 Mannheimer Kinder nach rund dreiwöchiger Schließung wieder in ihre Kitas gehen. Seit Mitte März hatten die 200 Einrichtungen coronabedingt nur noch für die Notbetreuung geöffnet. Mannheim ist eine der wenigen Kommunen im Südwesten, die diesen Schritt gegangen ist, da Infektionen in Kitas - auch durch Virus-Varianten - gehäuft aufgetreten waren. Eine Sprecherin sagte, man habe einen pandemiegerechteren Betrieb vorbereitet. Vor allem sollen die Tests ausgebaut werden. Den Eltern stehen zwei unterschiedliche davon zur Auswahl: ein Spucktest und ein Nasaltest, die sie zu Hause mit ihrem Kind vornehmen können. Die Antigen-Schnelltests können kostenfrei zwei Mal pro Woche genutzt werden. Dafür hat die Stadt für jede Testform 50.000 Stück geordert. Für alle Beschäftigten stehen weiterhin zwei Schnelltests pro Woche bereit. An den Kitas gilt zudem weiter eine Maskenpflicht für alle Erwachsenen, auch bei der pädagogischen Arbeit. Zudem heißt es, sei ein Teil der Erzieherinnen in Mannheim inzwischen geimpft.

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