Der Container mit havarierten Chemiefässern im Mannheimer Hafen (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Dieter Leder | Dieter Leder)

Ein Monat danach

Ursache für Chemieunfall in Mannheimer Hafen weiter unklar

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AUTOR/IN
Dagmar Kwiatkowski

Einen Monat nach dem Chemieunfall im Mannheimer Mühlauhafen, bei dem 17 Menschen leicht verletzt wurden, ist die Ursache weiter unklar.

Ein Gutachter untersuche derzeit die knapp 200 Fässer mit Hydrosulfit aus einem Container, aus dem giftige Dämpfe ausgetreten waren, hieß es. Neue Erkenntnisse zur Ursache des Unglücks gebe es bislang nicht. Die Behörde ermittelt, weil der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung besteht. Im Moment richten sich die Ermittlungen gegen unbekannt. Die Fässer gehören der Ludwigshafener BASF, sie sollten in die Türkei verschifft werden und in der Textilindustrie eingesetzt werden. Im Jahr verkauft das Chemieunternehmen mehrere Tausend Tonnen davon. Die beschädigte Ladung in dem Container umfasste 22 Tonnen. Der Bergung des Inhalts war ein
schwieriges Manöver und sorgte tagelang für Schlagzeilen, weil der erhitzte Container lange auf eine Temperatur abgekühlt werden musste, die das Öffnen erlaubte.

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Dagmar Kwiatkowski