Terrier aus Erdbau in Mannheim gerettet (Foto: PR-Video / René Priebe )

Terrier aus Erdbau gerettet

Fünfstündige Hunde-Rettungsaktion in Mannheim

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Die Mannheimer Feuerwehr hatte sich am Sonntag Stück für Stück zu dem Terrier im Erdbau vorgegraben. Nach fast fünf Stunden war er endlich frei - und die Besitzer überglücklich.

Der kleine Terrier Tarka sorgte am Sonntag für ziemlichen Aufruhr - nicht nur für ihre beiden Besitzer, sondern auch für Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) in Mannheim.

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Besitzer hatten Feuerwehr gerufen

Das Einsatzstichwort für die Feuerwehr in Mannheim lautete "Tier in Notlage", als am Sonntag gegen 14 Uhr ihr Telefon klingelte. Die beiden Hundebesitzer, Susanne und Dave Ashmore, wählten den Notruf. Ihr englischer Terrier Tarka war in einen Erdbau auf der Friesenheimer Insel geschlüpft und kam von alleine nicht mehr heraus.

Mehrere Einsatzkräfte haben einen Tunnel gegraben

Terrier aus Erdbau in Mannheim gerettet (Foto: PR-Video / René Priebe )
Rund fünf Stunden lang hatten sich die Einsatzkräfte mit Schaufeln einen Weg zum Hund gegraben. PR-Video / René Priebe

Die Mannheimer Feuerwehr konnte nach Eintreffen den Hund lokalisieren - durch die Geräusche, die er von sich gegeben hatte. Alleine schafften sie die Hunderettung aber nicht, weshalb sie das THW in Mannheim hinzugezogen hatte. Zwischenzeitlich waren zwischen zehn und fünfzehn Helfer vor Ort. Mit vereinten Kräften arbeiteten sich die Einsatzkräfte Stück für Stück zu dem Terrier vor. Dabei mussten sie besonders vorsichtig sein. Der Boden auf der Friesenheimer Insel ist sandig, weshalb die Gefahr drohte, den Hund aus Versehen unter Sand zu begraben. Mit Schaufeln mussten sie sich vom Anfang des Baulochs bis zum Hund hin vorarbeiten. Am Ende entstand ein rund 1,5 Meter tiefes Loch.

Hund nach fast fünf Stunden gerettet

Terrier aus Erdbau in Mannheim gerettet (Foto: PR-Video / René Priebe )
Susanne und Dave Ashmore waren überglücklich, als sie ihren Terrier wieder bei sich hatten. PR-Video / René Priebe

Gegen 18:45 Uhr - nach fast fünf Stunden - war der zweijährige Terrier dann endlich gerettet. Der Hund überstand die Aktion unverletzt, sodass die beiden Besitzer ihn direkt in die Arme schließen konnten. Ein Bagger einer Baufirma baggerte den entstandenen Tunnel wieder zu.

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