Mannheim: Hitze und Trockenheit sorgen für Not bei Landwirten

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AUTOR/IN
Akbari-Haddad, Natalie

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OT 1

Wolfgang Guckert ist frustriert. Schwitzend steht der Landwirt in sengender Hitze auf einem seiner Zuckerrüben-Äcker. Die Pflanzen um ihn herum sind braun und verdorrt – alles, was er im Frühjahr gepflanzt hat, ist hinüber.
Nicht viel besser sieht es beim Mais aus. Statt übermannsgroß und grün sind die Pflanzen mickrig und weiß

OT2

150 Hektar Land hat Wolfgang Guckert. Damit er nicht alles abschreiben muss, was er dort gepflanzt hat, an Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln, laufen auf den Feldern nonstop Wassersprenger. Sie sollen wenigstens einen Teil der Ernte retten.
Das funktioniert meistens auch – aber der Preis ist hoch.

OT3

Und nicht nur das: die Beregnung ist auch sehr aufwändig. Denn Guckert hat nicht soviele Wassersprenger wie Felder. Das heißt: er braucht Personal, das ihm hilft, die Sprenger von Acker zu Acker fahren.

OT4

Und obwohl der Landwirt und seine Mitarbeiter fast rund um die Uhr schuften, können sie die Trockenschäden nicht komplett ausgleichen. Wolfgang Guckert rechnet mit Einbußen von 30 Prozent.

OT 5

Die Anspannung ist Guckert anzumerken – auch weil er sich Sorgen um die Zukunft macht. Was geschieht, wenn solche extremen Dürren wie dieses Jahr sich häufen? Dann vertrocknen nicht nur die Pflanzen – auch der Grundwasserspiegel sinkt. Das wäre fatal – denn dann würden auch die Brunnen austrocknen, aus denen er bisher noch das Wasser für die Beregnung pumpt

OT6

ENDE

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Akbari-Haddad, Natalie