Heidelberg will afghanische Flüchtlinge aufnehmen (Foto: Imago, IMAGO / Westend61)

Ein Aufruf des Bündnisses "Städte Sicherer Häfen"

Heidelberg will Afghaninnen und Afghanen aufnehmen

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Die Stadt Heidelberg will afghanische Ortskräfte und weitere schutzbedürftige Afghaninnen und Afghanen aufnehmen. Das teilte die Stadt mit.

Mit ihrem Entschluss schließt sich Heidelberg einem Aufruf des Bündnisses "Städte Sicherer Häfen" an, zu dessen Gründungsmitgliedern die Stadt gehört. Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) hatte den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) darüber in einem Brief informiert.

"Die erschütternden Bilder, die uns dieser Tage über die Medien aus Afghanistan erreicht haben, machen mehr als deutlich, dass wir helfen müssen."

Heidelberg will Menschen Schutz bieten

Heidelberg wolle schutzbedürftigen Afghaninnen und Afghanen, aber auch afghanischen Ortskräften Schutz bieten. Afghanische Ortskräfte sind Menschen, die die Bundeswehr, Bundespolizei, das Auswärtige Amt und anderen deutschen Behörden unterstützt haben - zum Beispiel als Dolmetscher. Sie haben sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt. Durch die Machtübernahme der Taliban, seien sie akut in Gefahr, ebenso deren Angehörige und viele weitere Menschen, sagte Würzner.

"Wir wollen in Heidelberg zusammen mit anderen Städten im Bündnis Städte Sicherer Häfen die Bunderegierung aktiv dabei unterstützen, diesen Menschen hier Schutz und ein sicheres Zuhause zu bieten."

Über die Aufnahme von Geflüchteten entscheidet allerdings der Bund. Die Zuweisung an die Länder erfolgt nach dem Königsteiner Schlüssel.

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