Heidelberg/Mannheim

Land unterstützt psychologische Hilfsprojekte

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Viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine brauchen psychologische Unterstützung – das Land fördert nun entsprechende Projekte an den Unikliniken Heidelberg und Tübingen sowie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim mit gut 160.000 Euro. Psychosoziale Hilfe für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sei vor allem dann von Erfolg gekrönt, wenn sie in ihrer eigenen Sprache angeboten wird, heißt es aus dem Wissenschafts-Ministerium. Eine Versorgung möglichst ohne Sprachbarriere könne sich außerdem sehr positiv auf eine schnelle Integration der Betroffenen auswirken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Mannheimer ZI haben zum Beispiel ein mobiles Übersetzungssystem entwickelt, mit dem Geflüchtete in Krisensituationen auch dann Gespräche führen können, wenn die Therapeuten die Sprache nicht sprechen. An der Uniklinik Heidelberg haben Wissenschaftler ein niedrigschwelliges Angebot zur Unterstützung psychisch belasteter Geflüchteter erstellt; es beinhaltet Text- und Audiodateien mit stabilisierenden, achtsamkeitsbasierten, imaginativen Übungen.

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AUTOR/IN
SWR