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In Ägypten startet am Mittwoch die Handball-Weltmeisterschaft. Das deutsche Team tritt dann erstmals am Freitag an - mit zwei Rhein-Neckar-Löwen im Team: Mannschaftskapitän Uwe Gensheimer und Teamchef Oliver Roggisch. Es gilt ein strenges Hygienekonzept. Zunächst hatten die Organisatoren mit 20 Prozent Zuschauerauslastung geplant. Uwe Gensheimer und 13 Kapitänskollegen haben die Veranstalter auf das hohe Infektionsrisiko hingewiesen und darum gebeten, diese Entscheidung zu überdenken. Jetzt werden alle WM-Spiele als Geisterspiele ausgetragen. Viele Nationalspieler hatten bereits abgesagt, weil ihnen die Ansteckungsgefahr zu groß ist. Gensheimer war hingegen FÜR die WM. Auch Gensheimers Mannschaftskamerad Jannik Kohlbacher hätte zum WM-Kader gehört, er musste wegen einer Verletzung am Ellbogen absagen. Bei anderen Nationalteams sind weitere Profis der Rhein-Neckar-Löwen im Einsatz: unter anderem Spielmacher Andy Schmid für die Schweiz – sein Nationalteam wurde gestern am späten Abend überraschend nachnominiert, nachdem die USA wegen zahlreicher Coronafälle in der Mannschaft absagen mussten.

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