Gedenken an Hubschrauberunglück in Mannheim mit 46 Toten (Foto: picture alliance/dpa | Harry Melchert)

40 Jahre nach dem Absturz

Gedenken an Hubschrauberunglück in Mannheim

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40 Jahre ist es her, dass bei einem Hubschrauberabsturz in Mannheim alle Insassen ums Leben kamen. Ursache damals waren verstopfte Schmierdüsen.

Es war der 11. September 1982: Damals kamen zum 375. Stadtjubiläum Menschen aus den beiden Partnerstädten Swansea (Wales) und Toulon (Frankreich) nach Mannheim, um an den Internationalen Luftschiffertagen am Flughafen teilzunehmen. Geplant war ein sportlicher Rekord im Formationssprung. Am Ende verloren 46 Menschen ihr Leben. Denn der eingesetzte Hubschrauber der US-Armee stürzte kurz nach dem Start ab.

Technischer Defekt Grund für Unglück

Grund für den Absturz war ein technischen Defekt. Der Hubschrauber fiel auf die Autobahn Mannheim-Heidelberg. Dort fing die Maschine sofort Feuer. Alle Insassen aus Deutschland, Großbritannien, den USA und Frankreich kamen dabei ums Leben. Der Absturz galt damals als das schwerste Helikopterunglück in Deutschland.

Stadt Mannheim erinnert mit Gedenkfeier

Die Stadt Mannheim erinnerte mit einer Gedenkfeier am Flugplatz Neuostheim an die Katastrophe. Daran nahmen nach Angaben der Stadt auch viele Angehörige der Opfer teil. Die meisten Geschwister und Kinder. Viele Eltern der Verunglückten sind inzwischen gestorben. Parallel fand eine Gedenkveranstaltung in Toulon (Frankreich) statt.

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SWR